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Lokalpolitik

Familienparks brauchen Sauberkeit, Sicherheit und Sitzgelegenheiten

Ideen für den Hardtpark und den Rosengarten

Vermüllte Grünflächen und Parkbänke. Überquellende Mülleimer, deren Inhalt längst schon vom Wind durch den Park geweht wird, sind ein Ärgernis für viele Besucherinnen und Besucher der beiden beliebten Lenneper Parkanlagen.

Als Kandidat für den Wahlkreis Lennep-Zentrum möchte ich mich dem Thema „Sauberkeit von Grünflächen“ annehmen. Die beiden Parkanlagen sind beliebte Aufenthaltsflächen für Familien mit Kindern wie für Senioren gleichermaßen.

Ein Familienpark muss drei wesentliche Kriterien erfüllen:

  1. Er muss sauber sein.
  2. Er muss sicher sein.
  3. Er muss zum Verweilen einladen – zum Beispiel durch mehr Sitzgelegenheiten und Tische.

Für die Lenneper SPD sind Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit keine Wahlkampfthemen, sondern die absolute Grundlage für ein gemütliches, familienfreundliches Lennep.

Eine mögliche Prioritätenliste für unsere Grünflächen könnte folgendermaßen aussehen:

  1. Mülleimer müssen öfter (ggf. täglich) geleert werden. Wir brauchen nicht nur mehr Mülleimer, sondern zukünftig auch geschlossene Versionen, bei denen der Müll bei stärkerem Wind nicht durch die Gegend fliegen kann. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass die Mülleimer optisch ansprechend gestaltet werden.
  2. Beide Parkanlagen müssen regelmäßig vom Ordnungsamt und/oder der Polizei begangen werden. Diese Regelmäßigkeit ist zwingend notwendig, um eine Wirkung zu erzeugen
  3. Es muss eine Begrenzung zur Straße her. Eine klare Begrenzung vor allem des Hardtparks in Richtung Haltestelle und Straße schafft eine wesentlich angenehmere Atmosphäre und verhindert, dass Kinder beim Spielen einfach auf die Straße laufen. Im Zusammenhang mit der Sicherheit sollte über einen Zebrastreifen nachgedacht werden, welcher beide Grünanlagen miteinander verbindet. Oft sind dort nämlich Kinder zu sehen, die einfach so die Straße überqueren. Das ist eine große Gefahr.
  4. Die Wand hinten im Hardtpark muss für Nachwuchskünstler offen sein. Hinter dem Spielplatz wird der Hardtpark durch eine große, graue Wand begrenzt. Dort muss man mit den Eigentümern sprechen, inwieweit es möglich ist, dass junge Nachwuchskünstler aus Grundschule und Kindergarten in einem großen Kreativprojekt in Lennep ihrer Fantasie freien Lauf lassen können.
  5. Tische im Rosengarten und im Hardtpark. Es geht im Kern um mehr Aufenthaltsqualität. Deshalb muss vor allem der Rosengarten ein Ort sein, der zum Entspannen einlädt. Tische, vor allem in der Ecke neben dem Tor, sorgen für eine angenehmere Atmosphäre. Vielleicht führt das sogar dazu, dass im weiteren Verlauf dieses Prozesses auch kleinere Veranstaltungen im Rosengarten durchgeführt werden können.
  6. Aufstellen von mehr Mülleimern in beiden Parks.
  7. Einrichtung eines Hundefreilaufes nahe des Lenneper Stadtzentrums. Über einen geeigneten Standort soll mit den Hundehaltern und der Verwaltung beraten werden.
  8. „Urban gardening“ im Hardtpark. Schulkassen müssen die Möglichkeit bekommen, im hinteren Teil des Hardtparks Gemüse anzupflanzen. Moderne Städte nutzen solche Konzepte auch als Grundlage, um der Jugend oder den Kindern deutlich zu machen, wie wichtig eine saubere Umwelt ist, vor allem auf den Grünflächen in direkter Nachbarschaft.
  9. Wasserspielplatz im Hardtpark. Vor allem, wenn jetzt die Sommer immer längere Hitzeperioden haben, muss eine Abkühlungsmöglichkeit für Kinder in direkter Nachbarschaft bestehen.
  10. Über Parkpfleger*innen nachdenken.  Früher gab es das Konzept der Ansprechpartner für Grünflächen. Diese Idee muss wieder aufgenommen werden. Das sollen engagierte Personen sein, die nicht direkt für die Flächen verantwortlich sind, aber dennoch bei entsprechender Vermüllung oder anderen Problematiken angesprochen werden können. Diese Information muss dann umgehend an die TBR oder die Politik weitergeleitet werden. Die Präsenz von Parkpfleger*innen kann vor allem dafür sorgen, dass Vandalismus und Vermüllung abnehmen. Über die genaue Ausgestaltung solcherAufgaben soll es ein Gespräch zwischen Stadt Remscheid, TBR und ggfs. dem Jobcenter geben.

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